Edda Lessing und Helmuth Krebber mit hohen Ehrungen bedacht


Heute am Donnerstag, den 28. November 2019, wurden Edda Lessing (Henstedt-Ulzburg) und Helmuth Krebber (Norderstedt) mit der Freiherr-vom-Stein-Ehrennadel des Landes Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Der gesamte SPD-Kreisverband Segeberg mit seiner Vorsitzenden Katrin Fedrowitz (Foto, rechts) gratuliert herzlich zu diesen hohen Auszeichnungen, freut sich auf  weitere unermüdliche solidarische Mitarbeit.

Die bisherigen Stationen des politischen Wirkens von Edda Lessing:
Die Henstedt-Ulzburgerin Edda Lessing, die im Jahr 1976 Mitglied der SPD wurde, hat sich von 19. Mai 1992 bis 25. April 1994 als Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss und von 26. April1994 bis 31. Mai 2018 als Gemeindevertreterin engagiert für die Belange ihrer Gemeinde Henstedt-Ulzburg eingesetzt. In den Jahren von 1998 bis 2003 war sie 1. stellvertretende Bürgervorsteherin und in den Jahren von 2003 bis 2013 2. stellvertretende Bürgervorsteherin ihrer Heimatgemeinde. Darüber hinaus war sie während ihrer aktiven Zeit in verschiedenen Ausschüssen, auch als deren Vorsitzende auf Gemeindeebene tätig. Seit dem 1. Juni 2008 ist Edda Lessing außerdem Mitglied des Kreistages Segeberg. Am 10. März 2011 wurde sie Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion und erstmals zur 2. stellvertretenden Landrätin gewählt. Diese Ämter führt die „rote Edda“, wie sie unter Genossen genannt wird, bis zum heutigen Tag fort. Auf Parteieben fungierte Edda Lessing 1997/98 als stellvertretende Kreisvorsitzende und seit 2010 arbeitet sie im SPD-Ortsverein als Vorstandsmitglied mit.

Der Fokus von Edda Lessings ehrenamtlicher Tätigkeit auf Gemeinde- und Kreisebene liegt in der Finanz- und Wirtschaftspolitik sowie als ehemalige Konrektorin einer Realschule natürlich ebenso auf   bildungspolitischen Entscheidungen. So hat sie insbesondere an der wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde, darunter die bauplanerische Ausweisung von Gewerbeflächen und die Förderung der kommunalen Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden und an der Rekommunalisierung von Dienstleistungen mitgewirkt.

Auf Kreisebene beteiligte sie sich entscheidend an der Entwicklung und der Fortschreibung der Strategischen Ziele des Kreises Segeberg. Im Sinne der Daseinsvorsorge arbeitet sie mit großem Engagement an der flächendeckenden Digitalisierung des Kreisgebietes und setzt sich für die Umsetzung des E-Governments in der Kreisverwaltung ein.

Die politischen Stationen von Helmuth Krebber:
Helmuth Krebber war in den Jahren von 1993 bis 2018 – somit 25 Jahre – als SPD-Stadtvertreter in der Stadtvertretung der Stadt Norderstedt tätig. Während dieser Zeit arbeitete er aktiv im Kulturausschuss, im Sozialausschuss, im Jugendausschuss, im Ausschuss für junge Menschen, im Jugendhilfeausschuss und im Kleingartenausschuss mit und hatte zeitweise den 1. stellvertretenden Vorsitz im Sozialausschuss der Stadt inne. Seit der letzten Kommunalwahl bringt Genosse Helmuth Krebber als bürgerliches Mitglied seine politische Erfahrung ein.

Die Schwerpunkte der politischen Arbeit von Helmuth Krebber lagen in den Bereichen Soziales, Jugend und Jugendhilfe. Im Kita-Bereich war er maßgeblich an den Qualitätsverbesserungen und Zertifizierungen der Einrichtungen beteiligt. Insbesondere ist hier sein Engagement für den Neubau von Kitas, für die Angleichung der Gebühren der städtischen und freien Träger, für die Verbesserung der Kostenerstattung für Tagesmütter und für die Aufstockung des Personalschlüssels von 1,9 auf 2,1 hervorzuheben. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt „seinem“ Stadtteil Friedrichsgabe. Hier hat er sich, mit großem Erfolg, für den Erhalt der Schulschwimmhalle und eine Verbesserung der Schulwegsicherung, weit über das normale Maß hinaus engagiert. Auch die Suche nach einem Standort für die Realisierung einer neuen Feuerwehrwache in Friedrichsgabe ist durch Helmuth Krebber tatkräftig unterstützt worden.

 

Zur Info:
Die Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel wurde als Auszeichnung zur Erinnerung an den Geburtstag des preußischen Reformers und Staatsmanns Heinrich Friedrich Karl Reichsfreiherr vom und zum Stein seit 2009 in Gestalt einer Verdienstnadel schleswig-holsteinischen Kommunalpolitikern zuerkannt. Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote hat am 28. November 2019 wieder Schleswig-Holsteiner/innen mit der Freiherr-vom-Stein-Verdienstnadel ausgezeichnet. Darunter diesmal auch Edda Lessing und Helmuth Krebber. „Mit all den erfolgreich bewegten Vorhaben, mit all den abgeschlossenen Projekten und Verfahren haben Sie wieder und wieder gezeigt: Bürgerschaftliches Engagement lohnt sich. Ihr uneigennütziges Engagement für das Gemeinwohl verdient allerhöchste Anerkennung. Als Symbol der Wertschätzung freue ich mich, Ihnen die Freiherr-vom-Stein-Nadel anstecken zu dürfen,“ lobte Grote während seiner Laudatio die Geehrten.